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Titelseite des „War on Drugs“ Comics. Ein Mann, der wie Milton Friedman aussieht, hält ein gemaltes Schild in einer Seitenstrasse. Es erinnert an das Video zum Subterranean Homesick Blues von Bob Dylan. Ein gezeichneter Al Capone ist links im Bild zu sehen.Richard Nixon hält eine Rede. Ein Man schaut sie sich im Fernsehen an. 17. Juni 1971: U.S.-Präsident Richard Nixon erklärt den „War on Drugs“. Er bezeichnet den Drogenmissbrauch als „Staatsfeind Nr. 1 der Vereinigten Staaten“. Kritik an diesem Kurs kommt schnell aus den eigenen Reihen… … von Nixons ehemaligem Wahlkampfmanager Milton Friedman.Ein gemalter Milton Friedman steht mit den Händen an den Hüften zwischen Bücherregalen in einer Bibliothek. Der Freihandelsapologet und zukünftige Nobelpreisgewinner Friedman attackierte den „War on Drugs“ indem er eine Reihe von Konsequenzen der Prohibition vorhersagte. Die vergangen 40 Jahre geben ihm auf gespenstische Weise recht … Doch um die Zukunft vorherzusagen, schaute Friedman in die Vergangenheit.Eine Strasse im Chicago der 1930er Jahre. Al Capone raucht eine Zigarre. 1932 zog Milton Friedman nach Chicago, um Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Die Stadt war immer noch dabei sich von dem Einfluss eines seiner berüchtigsten Kinder zu erholen. Al Capone.Maschienengewehrsalven. Eine gezeichnete Schwarzbrennerei. Da die Mafiagruppen außerhalb des Gesetzes lebten, benutzten sie Gewalt, um sich durchzusetzen. Die wiederum sorgte für einen sprunghaften Anstieg von Delikten wie Überfällen, Einbrüchen und Morden. Alkohol war nun illegal. Die Gütevorschriften für Alkohol wurden durch ein totales Herstellungsverbot ersetzt. Die Trinker waren nun auf Hersteller zweifelhafter Qualität angewiesen … und wechselten von niederprozentigem Bier und Wein … … zu hochprozentigem Schnaps. Dieser war deutlich ertragreicher für die Schmuggler.Froschperspektive auf Fussgänger im Chicago der 1930er Jahre. Es ist der Tag der Prohibitionsaufhebung. Das amerikanische Prohibtionsexperiment endete 1933. In dem Maße, in dem die Herstellung, der Verkauf und das Trinken von Alkohol wieder legitim wurde … sanken die Raten für Verbrechen in Folge der Prohibition auf das Niveau von vor 1920. Die Verbrechersyndikate des Schwarzmarktes verkümmerten im Angesicht des Wiederaufkommens legitimer Abfüller. Prohibition endlich vorüber!Vogelperspektive auf einen Menschen an einer Schreibmaschine. Ein gemalter Milton Friedman. Vierzig Jahre später war Milton Friedman bestürzt, dass Amerika den gleichen Fehler wieder machte. Aus der Sicht der Gesetzgeber waren die Erkenntnisse aus dem Alkoholverbot nicht auf „Drogen“ übertragbar. Dieser neuen Bedrohung sollte mit Gesetzen und Strafverfolgung begegnet werden. Friedman schlug mit einigen Vorhersagen zurück:Glatzköpfiger Milton Friedman mit Brille an der Schreibmaschine. Die Nachfrage nach Drogen werden Gesetze nicht stoppen. Drogen werden „verbotene Früchte“ und erhöhen so die Anziehungskraft auf beeinflussbare Jugendliche.Milton Friedman steht von seinem Stuhl auf. Aufgrund der lukrativen Gewinne durch Drogen werden kriminelle Organisationen als Verkäufer auf dem Schwarzmarkt auftreten. Menschen mit einem Verlangen nach Drogen werden sich mit Kriminellen abgeben müssen. Diese sorgen sich wenig um Sicherheit oder Wohlbefinden …Ein spazierender Milton Friedman aus der Froschperspektive. … und viele Konsumenten werden gezwungen sein ihre teure Sucht nun auf kriminelle Art und Weise zu finanzieren. Im Bewusstsein ihrer Macht über die Drogenkäufer würden die Dealer ihre eigenen Regeln für Preise, Qualität und Verhalten festlegen.Drogen werden während eines Deals übergeben. Die Hersteller haben einen Anreiz stärkere und potentere Varianten bestimmter Drogen … … oder eher harte als weiche Drogen zu produzieren.Milton Friedman läuft durch die Straßen der Stadt. Drogenabhängige würden zögern Hilfe zu suchen, da sie als Kriminelle gebrandmarkt sind. Durch das Verbot betroffene Konsumenten würden Groll gegen die Gesetze hegen und dadurch auch andere Regeln der Gesellschaft weniger achten.Ein glatzköpfiger Milton Friedman läuft weiter. Die Summen, die auf dem Spiel stehen, würden die Wahrscheinlichkeit der Korruption bei Polizisten und Beamten erhöhen. Immer mehr Bürger würden für zuvor nicht existente Verbrechen eingesperrt.Milton Friedman liest einen Aufsatz und steht neben einem Tisch mit Schreibmaschine. Immer mehr Gefängnisse würden benötigt, um die Menschen unterzubringen, die zuvor nicht existente Straftaten begangen haben. Immer mehr Polizeiarbeit würde von der Verfolgung anderer Straftaten abgezogen.Ein Mann schaut aus dem Fenster. Ein Brillenträger betrachtet einen Globus. Gewaltverbrechen im Rahmen von Drogenkonsum würden in amerikanischen Städten zunehmen… und würden auch in den Ländern steigen, die Drogen für die USA herstellen und in die USA schmuggeln.Milton Friedman mit einem grossen Globus betrachtet Nordamerika. Eine Vielzahl von Problemen …würden durch die Gesellschaft widerhallen, … würden durch die Welt widerhallen. All dies Elend als Ergebnis von gut gemeinten, doch fehlgeleiteten Gesetzen.Eine nächtliche Seitenstrasse mit Müll und einem obdachlosen Mädchen. Der „War on Drugs“ konnte für Milton Friedman nie gewonnen werden.In dem selben Ausmaß konnte die Prohibition den Alkoholkonsum nicht verhindern. Friedman betrachtete die Gesetze als gut gemeinte, aber nutzlose Scheinkur. Eine Scheinkur die Drogenkonsumenten verelenden lässt …indem sie sie zu Ausgestoßenen macht und vom Gemeinschaftsleben ausschließt.Alkoholfässer. Hanfpflanzen. Eine Pressekonferenz der Polizei aus der Froschperspektive. Es gibt unheimliche Parallelen zwischen der Alkoholprohibition und dem „War on Drugs“. Die Gangs. Die Gewalt. Die Razzien, die immer versprechen „das Ruder herumzureißen“ … und das vorhersehbare Weiterbestehen des unbeeindruckten Drogenmarktes.Ein toter Säufer. Eine bewusstlose, am Boden liegende Person. Fotographen hinter der Polizeiabsperrung. Blitzlichter. Verbotsgesetze bringen eine Kultur erhöhter Gefahr und Risiko hervor … während die Tragödien der Drogenabhängigkeit stets als „Beweis“ für noch härtere Gesetze herangezogen werden. Doch wieviel Schaden wird alleine durch die Gesetze verursacht?Ein Meth Lab. Eine Nähnadel mit Polizeiabsperrband als Faden. „Drogen werden von kriminellen Banden verkauft, … welche sie wahrscheinlich in dreckigen Kellern mischen.“ drugs… „Du weißt nicht, was du bekommst, wenn du Drogen kaufst …und du weißt, nicht wieviel du konsumierst, wenn du Drogen nimmst.“Drogendealer in einer Seitenstrasse. Al Capone mit Zigarre aus der Froschperspektive. All die guten Gründe heute keine Drogen zu kaufen … waren auch all die guten Gründe keinen Alkohol während der Prohibition zu kaufen. Die meisten Probleme werden duch die Gesetze verursacht, nicht durch die Drogen als solche.Eine farbenfrohe Blumenwiese. Ein Mensch liegt im Gras und schaut in die Wolken. Lasst uns eine ernsthafte Unterhaltung über Drogen führen. Eine Unterhaltung die anerkennt, dass Drogen Leben bestimmen und ruinieren können … aber auch, dass Drogen positive Erfahrungen ermöglichen können.Farbenfrohe Blumen auf einem Hügel. Ein paar Mädchen schauen auf eine entfernte Stadt. Beide Geschichten sind wahr … aber nur eine wird im öffentlichen Diskurs besprochen. Die Breite von „akzeptierbaren“ Standpunkten in der öffentlichen Meinung wird von Tabus erdrückt. Wenn wir den Mut haben, eröffnen sich überlegtere Debatten.Freunde stehen auf einem Berg und schauen auf eine entfernte Stadt. Der „War on Drugs“ hält über 40 Jahre an und niemand von uns erinnert sich an eine Zeit in der Drogen legal waren. Und so fällt es uns schwer die mit den Drogen verbundenen Probleme … von den Drogen als solchen zu trennen.Ein violetter Drogenrausch. Freunde sitzen im Gras. Lasst uns die Wirkungen der Drogen … klar von denen ihres Verbotes trennen.Die Freunde schauen auf den Saturn. Die Ringe des Saturns sind violett. Lasst uns verstehen, welche Probleme von den Drogen an sich kommen … und welche Probleme von der Illegalität der Drogen herrühren.

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